Gesellschaft und Spiritualität
Online-Symposium

Das Online-Symposium

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Silke Weiß

Bildungsinnovatorin

Transformation des Bildungssystems

Silke Weiß

Silke Weiß leitet seit 30 Jahren Gruppen, erst in Jugendorganisationen, dann als Lehrerin am Gymnasium und als Aus- und Weiterbildnerin an der Universität Frankfurt und seit 2012 in der von ihr gegründeten LernKulturZeit Akademie. Sie begleitet Menschen in Veränderungsprozessen und Organisationen in die Transformation, vor allem im Bildungsbereich.

Das Netzwerk von Bildung und Bewusstsein hat sie in den letzten 10 Jahren auf- und ausgebaut. Bildung hin zu einer nachhaltig lebenden Gesellschaft ist für sie untrennbar mit einem Bewusstseinswandel verbunden, und sie sieht Bildung als Akupunkturpunkt für Veränderung. Sie arbeitet als Schulentwicklungsberaterin an einem staatlichen Schulamt und begleitet Schulen z. B. durch pädagogische Tage.

Weitere Ausbildungen: Innovationscoach nach der Augsburger Schule, Organisationsentwicklerin (FH), Yoga-Lehrerin (BDY), Foundation Program Theory U, ausgebildet in Transparenter Kommunikation nach Thomas Hübl.

Silke Weiß ist seit 1993 verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

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10 Kommentare

  • Anna

    Bereichernd und sehr glaubwürdig als Person, realistisch und visionär gleichzeitig die Gedanken von Silke Weiß – ich habe als Lehrerfortbilderin viele Impulse bekommen, die ich weitergeben kann – und möchte auch in Zukunft noch mehr erfahren von ihr!

  • Britta

    Ganz meine Welle!! Ein Traum, dass es in Hessen in den Schulämtern und im KM angekommen ist! In Bayern sind Regierung und Schulämter leider noch sehr starr und haben bislang noch keine freie Schule genehmigt – eher geschlossen, da man dort „nix gscheites lernt“. Mein Herz schlägt seit ein paar Jahren für die Öffnung und Neugestaltung von Schule. Ich fühle mich als Förderschullehrerin trotz großer Lehrplanfreiheiten dennoch daran gebunden (was die Lehramtsprüfungsvorgaben immernoch deutlich zeigen). Meine Meinung ist, dass es keine rechtsextremen oder sonstigen feindlichen Gesinnungen geben müsste, wenn wir grundsätzlich den Menschen von Kind auf Erfolgserlebnisse gewähren würden. Nur misserfolgsorientierte Menschen entwickeln Neid, Hass und dergleichen… In den Grundschulen sehe ich so viele Kinder an der reglementierten Schule scheitern und sich selbst aufgeben, was auch die Eltern mit unterstützen aus Angst, aus ihrem Kind könnte nichts vernünftiges werden. Lockdown und Reset bitte auch im Bildungssystem! Danke liebe Silke für den ermutigenden Beitrag, dass es (langsam) vorangeht!

  • Liebe Silke! Du hast in diesem Gespräch so viele wertvolle Punkte angeführt, das mir rundum sehr gefallen hat. Was mich sehr gefreut hat ist, dass du auch die Schattenarbeit angeführt hast…meines Erachtens eines der wesentlichsten Dinge in Veränderung überhaupt. Denn ansonsten reden wir nur davon, das Make-up zu verändern…und da können noch so tolle Schulen und Reformen entstehen, Konzepte ins Leben gerufen werden, wenn das Fundament der Tiefenreinigung fehlt, habe ich wenig Interesse an Veränderung. Erst da verändert sich unsere Wahrnehmung für uns als Wesen und folglich für die Kinder als göttliche Wesen…erst dann entsteht eine wahre empathische Haltung…erst dann spüre ich wirklich. Bei vielen neuen Lernkonzepten fehlt mir diese Dimension, da ist ein Hype für neue Schule etc.., aber wenig Tiefgang. So, das musst kurz raus. Danke nochmal für diesen schönen und wertvollen Beitrag.

  • Danke für eure Kommentare! Ich freue mich auf weitere Begegnungen und Austauschmöglichkeiten
    Herzliche Grüße
    Silke Weiß

  • Ute

    Danke vielmals für die wunderbaren, inspirierenden, zukunftsweisenden Ausführungen !!!

  • Sabine Ruck

    Danke für den inspirierenden Vortrag.
    Und weiterhin so viel Enthusiasmus und viel Glück und drück die Daumen das es so weitergeht macht Mut und Freude zu hören wie viel Energie da bereitsteht. Danke S. Ruck

  • Ilona

    Die Ausbildung von Silke Weiß ist breitgefächert und spezialisiert. wodurch ein sehr guter Ansatz zur Veränderung für ein offenes,freies Lernen durch Ablegung des Werte- und Notensystem mit gleichzeitierg Beteiligung bzw. Einbindung von der weiteren Umwelt möglich und denkbar wird. Dieser Ansatz ist grundsätzlich postiv. Mir fehlt bei dieser Bildungs- und Lernkultur allerdings der Ansatz seit der Geburt eines Menschen überhaupt. Ich bin Pädagogin und habe mich seit meiner früheren Jugendzeit mit Pädagogik und Psychologie beschäftigt. Im Studium 1. Sem. bin ich dann 1977 auf ein Buch von Paolo Freire, Pädagogik der Unterdrückten, Bildung als Praxis der Freiheit 1. Auflage 1973 gestossen. Das Lehrmodell hat mich so faziniert, dass ich es ab 1980 ab der Geburt meines Sohnes angewendet habe. Es geht um das Schüler/Lehrer, Lehrer/Schüler Verhältnis, in dem wir alle Schüler und auch Lehrer sind. Insofern war ich die Lehrerin für meinen Sohn er war aber auch mein Lehrer. Das war für mich gesundes Lernen. Da Kinder für mich immer von Gott geliehen sind und kein Besitz und frei wachsen wollen, war es für mich als Mutter selbstverständlich, daß mein Sohn ein Teil der Natur ist und ich nicht die Erzieherun die bewertet, sondern die Mutter, die begleitet. Insofern habe ich meinen Sohn pädagogisch nur begleitet und nicht „erzogen“ im klassischen Sinne. Das heißt auch, dass er nicht lernen musste still zu sitzen. Was bei
    Schulanfang natürlich in der bürgerlichen Gesellschaft erstmal ein Problem darstellte. Kinder kommen auf die Welt und wollen sich den ganzen Tag bewegen, das ist natürlich. Bewegung ist Leben. Wir waren sehr viel draußen in natürlichen Lebensräumen, wo er spielen und lernen konnte. Jedem ist klar, dass Kinder immer spielerisch lernen. Ich wundere mich, obwohl diese Lerntheorie und Lernphilosophie schon sein 1973 bekannt ist und praktiziert wurde, dass sie sich bis heute nicht durchgesetzt hat. Kinder wollen nicht unterdrückt werden, sondern frei Lernen. Kinder wollen nicht erzogen werden, sondern begleitet. Kinder wollen nicht nur Schüler sein, sondern auch Lehrer. Ich habe viel dadurch gelernt, dass ich mein Kind begleitet habe. Seit seiner Geburt bis zum Auszug. Heute ist er selber Lehrer und mit seiner lockeren innovativen Art sehr beliebt, da er die Natur und Praxis in seine Lehrtätigkeit einbindet. Mit fehlt einfach in diesem Schulprojekt der Ansatz, dass die Kinder eigentlich die Möglichkeit seit Ihrer Geburt erhalten solltenso lernen zu dürfen.

  • Vielen Dank für dieses weit-sichtige Interview!
    Es wäre großartig, wenn dieses Interview vielleicht irgendwann auch Lehrkräften/Schulleiter*innen, Schulentwickler*innen zur Verfügung gestellt werden könnte. Es öffnet den Blick, für das was nötig und möglich ist.
    Danke für diese Perspektivenerweiterung!

  • Beate Brauch

    Wow, was ein lehrreiches Interview! Ich freue mich sehr zu hören, dass solch eine kompetente Frau im Schulamt arbeitet! Und ich habe die ganze Zeit überlegt, wo ich Silke Weiß schon mal begegnet bin?? Ich wohne in Bensheim und die Welt ist klein 🙂

  • Christina

    spricht mir aus der Seele…

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